Der Mühlenwanderweg und Pötzer Wasserfall

Gestern bin ich dann in Ebenau den Mühlenwanderweg gegangen. Auf dem Weg liegen fünf alte Wassermühlen, die alle im 17. und 18. Jahrhundert gebaut wurden. Allesamt klein aber fein. Das Licht zum fotografieren war allerdings eher ungünstig, da sie fast alle im Wald liegen und die harten Lichtkontraste es schwer machten. Aber dafür gab es den schönen Wasserfall Plötz, ein Naturdenkmal in der Ortschaft Ebenau.
Der Wanderweg führt rund 12 km durch den Wald, immer auf und ab. Zuerst kommt man an den ersten Mühlen vorbei, die unterhalb des Wasserfalls liegen. Dann an den malerischen Wasserfall am Glücksplatz. Oberhalb des Wasserfalls kommt gleich die nächste Mühle und der Weg führt weiter auf den Berg zum Watzmannblick. Den Watzmann konnte ich allerdings nicht sehen, keine Ahnung in welcher Richtung der liegen sollte. Dann geht es wieder runter Richtung Ebenau, wieder vorbei an den nächsten Mühlen. Die malerische Pertillmühle liegt direkt am Weg und lag einigermaßen gut im Licht.

Gollinger Mühle

Nieselregen anstatt Dauerregen. Immerhin gab es zwischen durch dann auch mal weitestgehend Regenfreie Stunden. Doch für eine Besuch bei der Gollinger Mühle war es ganz okay. Die Mühle befindet sich, wie der Name schon sagt, in Gollingen am Gollinger Wasserfall.
Zunächst bin ich mal über den Bach und hab nach der Mühle ausschau gehalten. Etwas den Bachlauf aufwärts liegt sie quasi genau gegenüber vom Wasserfall.

Almbachklamm

Heute war ich bei der Almbachklamm.  Die Klamm liegt zwischen Berchtesgarden und Marktschellenberg. Ein guter Ausgangspunkt ist der Parkplatz an der Kugelmühle wo sich auch ein Wirtshaus befindet. Der Eintritt von 2,50 Euro mit Gästekarte wird an einem kleinen Häuschen entrichtet und von dort geht es immer gradehaus. Der Almbachklamm ist beeindruckender als der Wimbachklamm. Es führen immer wieder Brücken über die Klamm und  irgendwann muß man sogar einen kleinen Tunnel passieren. Da es seit zwei Tagen geregnet hatte führt der Klamm reichlich Wasser und hatte eine ordentliche Geschwindigkeit. Die Kugelmühle konnte nicht mal in Betrieb genommen werden, da es zu viel Wasser war.
Ich ging den Weg bis zum Sulzer Wasserfall der sich aus einer Höhe von 114 Metern in den Almbach ergießt. Beim Wasserfall wurde das Wetter plötzlich besser und die Sonne kam raus, so dass ich mich entschloss den Berg hinauf zum Ettenberg und zur Wallfahrtskirche Maria Hilf zu wandern. Von dort ging es dann auf der anderen Seite wieder runter zur Kugelmühle.

Wimbachklamm

Gestern hab ich mir die Wimbachklamm vorgenommen. In Ramsau gelegen ist er gut zu Fuß erreichbar. Der Weg ist nicht sonderlich lang, aber gut ausgebaut mit einem Steg der den Klamm entlangführt. Nach dem man eine Wertmarke für 1,50 Euro erstanden hat, kann man das Drehkreuz passieren und läuft direkt über den Steg. Der Wildbach ist schon sehr beeindruckend, wie der bergabströmt. Das Wasser läuft den steilen Felsen herunter und bietet schöne Motive.
Leider hatte ich vom Wetter etwas Pech, da es grad anfing zu regnen, wo ich ungefähr auf halber Strecke war. Eigentlich nicht weiter schlimm, aber ohne Regenjacke? Naja, ein paar Bilder konnte ich doch machen bevor ich ziemlich durchnässt wieder zum Parkplatz kehrt machte.

Staubige Fahrt zu den Wasserfällen

Kbal Chhay

Die wunderschönen Wasserfälle, mit dem unaussprechlichem Namen Kbal Chhay, liegen ganz in der Nähe der Stadt Shianoukville. Vom Stadtzentrum aus sucht man sich den Weg zu der Bundesstraße 4 Richtung Phnom Phen. Nach ungefähr 5 Kilometern muß man links auf eine Schotterstraße abbiegen. Wo sich anfangs noch ein paar Häuser angesammelt haben, wird die Straße immer leerer und entwickelt sich zu einer regelrechten Schotterpiste. Nach ungefähr 20 -30 Minuten Fahrt, erscheint auf einmal ein kleines Häuschen mitten auf dem Weg, wo man ein kleines Eintrittsgeld entrichten muß. Erst jetzt hatten wir das erste mal das Gefühl auf dem richtigen Weg zu sein, da wir unterwegs kaum einer Menschenseele begegnet sind. Von hier aus geht es dann ungefähr noch mal 4 km auf der staubigen Piste weiter. Irgendwann kommt man an einem großen See, der sich links und rechts des Weges gebildet, wo es sich mal anzuhalten lohnte. Sobald man dann so eine Art Parkplatz erreicht, mit allerlei Ständen wo Essen und Getränke angeboten werden, ist das Ziel erreicht. Die Wasserfälle sind besonders bei den Kambodschanern ein beliebtes Ausflugsziel.
Obwohl wir in der Trockenzeit im Februar dort waren und es auch seit einigen Tagen keine nennenswerten Niederschläge mehr gab, hat es sich gelohnt und man konnte eine kühle Dusche unter den Fällen genießen.